18. Mai – 2. September 2018

Mit spitzer Feder
Karikaturen zum Schmunzeln
und Nachdenken

Die Ausstellung bittet vier Karikaturisten vor den Vorhang: Robert Szinovatz, Gerald Koller, Peter Palkovits und Michael Pammesberger.

Robert Szinovatz aus Hornstein hat jahrzehntelang für die Wochenzeitung Burgenländische Freiheit (BF) die Landespolitik mit viel Witz und Einfühlungsvermögen kommentiert.

Der Ruster Gerald Koller, vielen als Sprecher der Landespolizeidirektion Burgenland bekannt, hat sich unter dem Künstlernamen Geronimo als erstrangiger Karikaturist etabliert.

In erster Linie in der kroatischen Volksgruppe als Karikaturist bekannt ist der Internist Dr. Peter Palkovits aus Nikitsch, der seit 1993 in der kroatischen Wochenzeitung „Hrvatske Novine“ humorvoll kritische Akzente setzt.

Auch der Wahlburgenländer Michael Pammesberger, der für Kurier und News zeichnet, wird mit Arbeiten vertreten sein.

„Was der Hofnarr für die Monarchie war, ist der Karikaturist für die Demokratie.“

so skizzierte der Journalist Andreas Dunker die Kunst der provokanten Übertreibung.

Karikaturen gibt es seit der Antike

Wie schon das Wort beweist, das vom Lateinischen caricare (übertreiben) abgeleitet wird. Auch im Mittelalter und in der Zeit der Reformation vor 500 Jahren spielten im Kampf zwischen den Glaubensbekenntnissen wie auch zwischen den weltlichen Herrschern und den Machthabern der Kirchen eine nicht unbedeutende Rolle. In Frankreich kam es zur Zeit der großen Revolution, Ende des 18. Jh., wie auch am Beginn des 19. Jh. zu einer Blütezeit der karikaturistischen Zeichnungen als deren bedeutendster Vertreter Honoré Daumier gilt. International bekannt sind etwa auch die karikierenden Bildergeschichten des deutschen Humoristen Wilhelm Busch. In der jüngsten Vergangenheit ist als besonders künstlerischer Karikaturist im deutschsprachigen Raum der Tiroler Paul Flora zu nennen, der 15 Jahre hindurch auf der Titelseite der renommierten Zeitschrift „Die Zeit“ Zeichnungen mit spitzer Feder veröffentlicht hat. In österreichischen Printmedien haben vor allem Karikaturisten wie Gustav Peichl, Erich Sokol, Manfred Deix und Gerhard Haderer eine große Resonanz im öffentlichen Raum gefunden. Wie gefährlich für manche Zeichner ihre satirischen Blätter sein können, zeigte vor kurzer Zeit ein Terroranschlag auf die Redaktion der französischen satirischen Zeitschrift Charlie Hebdo.

KuratorInnen: 
Mag.a Margit Fröhlich, Dr. Günter Unger

© Palkovits
© Palkovits
Elfriede Ettl , Szinovatz, © Fröhlich
Elfriede Ettl , Szinovatz, © Fröhlich
Promis, © Pammesberger
Promis, © Pammesberger

Alle Infos rund um Ihren Besuch

Icon Öffnungszeiten

25. Jänner – 30. Juni 2018

Di – Sa

09:00 – 17:00 Uhr

So & Feiertag  

10:00 – 17:00 Uhr


1. Juli – 31. August 2018

Mo – Sa   

09:00 – 17:00 Uhr

So & Feiertag

 10:00 – 17:00 Uhr


1. September – 23. Dezember 2018

Di – Sa

09:00 – 17:00 Uhr

So & Feiertag

10:00 – 17:00 Uhr


Schließzeiten: 26. Februar – 8. März, 7. – 17. Mai , 3. – 13. September, 12. – 22. November 2018

Icon Eintrittspreise

Der Eintritt in den Projektraum Burgenland ist frei!

Führungsentgelte und Teilnahmegebühren für Workshops entnehmen Sie bitte der Informationen zu den jeweiligen Veranstaltungen.

 
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Projektraum Burgenland
Esterházyplatz 5
A-7000 Eisenstadt

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Museumskarte Eisenstadt

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Ihre Vorteile

  • Freier Eintritt in alle Ausstellungen: Landesmuseum Burgenland, Landesgalerie Burgenland, Haydn-Haus Eisenstadt, Liszt-Haus Raiding,
    Österreichisches Jüdisches Museum und Diözesanmuseum Eisenstadt
  • Ermäßigter Eintritt für eine Begleitperson
  • Freier Eintritt für begleitende Kinder bis 12 Jahre
  • 20% Ermäßigung auf die Einkäufe in den Museumsshops
    (ausgenommen Bücher)
  • Freier Eintritt zu ausgewählten Sonderveranstaltungen

Bonus: Freier Eintritt in alle Österreichischen Landesmuseen

Die Museumskarte Eisenstadt erhalten Sie im Landesmuseum Burgenland, Landesgalerie Burgenland, Projektraum Burgenland, Haydn-Haus Eisenstadt, Liszt-Haus Raiding und im Kundencenter Eisenstadt.